xterm fonts wechseln

•April 5, 2008 • Kommentar schreiben

Der default font im xterm war mir auf dem laptop eindeutig zu groß. Die Schriftart zu wechseln ist keine große Sache.

xlsfonts liefert eine Liste aller verfügbaren fonts


~ :: xlsfonts|head
-adobe-avant garde gothic-book-o-normal--0-0-0-0-p-0-iso8859-1
-adobe-avant garde gothic-book-o-normal--0-0-0-0-p-0-iso8859-1
-adobe-avant garde gothic-book-o-normal--0-0-0-0-p-0-iso8859-15
-adobe-avant garde gothic-book-o-normal--0-0-0-0-p-0-iso8859-15
-adobe-avant garde gothic-book-o-normal--0-0-0-0-p-0-iso8859-2
-adobe-avant garde gothic-book-o-normal--0-0-0-0-p-0-iso8859-2
-adobe-avant garde gothic-book-r-normal--0-0-0-0-p-0-iso8859-1
-adobe-avant garde gothic-book-r-normal--0-0-0-0-p-0-iso8859-1
-adobe-avant garde gothic-book-r-normal--0-0-0-0-p-0-iso8859-15
-adobe-avant garde gothic-book-r-normal--0-0-0-0-p-0-iso8859-15

Mit xterm -fn <font> lassen sich die Schriftarten testen.

z.B.   ~ :: xterm -fn 6x12

Ist der gewünschte font gefunden, kann er in ~/.Xdefaults dauerhaft gespeichert werden.
Die Zeile
  xterm*font: 6x12
definiert den font 6×12 als Standardschrift im Xterm. Analog kann die Schriftart für andere Terminals definiert werden, für das aterm mit
  aterm*font: 6x12

xrdb -merge ~/.Xdefaults setzt die Einstellungen um.

udev

•März 13, 2008 • Kommentar schreiben

bei /dev/sda1 aus dem vorherigen Beitrag (here) handelt es sich um eine USB Festplatte, die ich bei Bedarf an den Rechner anstöpsle. Deswegen ist leider nicht gegeben, dass die Partition auch immer sda1 lautet. Wenn z.B. schon ein USB Stick eingesteckt ist, wird die Festplatte auf den Namen /dev/sdb hören.

Umgehen lässt sich dieses Namenschaos mit udev. Udev ersetzt seit der Linux Kernel Version 2.6 das alte devfs und sorgt dafür, dass sobald ein neues Gerät an den PC angeschlossen wird, die zugehörige Gerätedatei unter /dev/ verfügbar gemacht wird.

Dabei kann udev sehr einfach dazu gebracht werden beim Anlegen gleichzeitig einen Link zu erzeugen, der auf das neue Gerät verweist. Dies ermöglicht es mir meine Backupfestplatte, die je nach Szenario als /dev/sda1, dev/sdb1 etc. pp. erkannt wird immer als /dev/backup anzusprechen.

Udev benötigt dafür „Schlüsselwerte“, die einmalig für die Festplatte sind. Die findet man unter /sys/, wo das sysfs kleine Dateien mit Hardware-Informationen in einem Verzeichnisbaum ablegt. Nehmen wir an, die Platte ist momentan als /dev/sda erkannt worden, dann erläutert udevinfo -q path -n /dev/sda, dass /dev/sda unter /block/sda im /sys/ Verzeichnis zu finden ist.

udevinfo -a -p /sys/block/sda

bringt jede Menge Informationen zu meiner Festplatte, die für udev geeignet sind. Ich verwende bevorzugt ATTRS{serial}.

...
SUBSYSTEMS=="usb"
DRIVERS=="usb"
ATTRS{serial}=="DEF10000CF6494A"
ATTRS{product}=="USB2.0 Storage Device"
ATTRS{manufacturer}=="Cypress Semiconductor"
...

udevinfo -a -p /sys/block/sda|grep serial schafft mehr Übersicht.

In meinem gentoo System (und unter Debian ebenso) liegen die Regeln, die udev beachtet, wenn es erkannt hat das ein neues Gerät angeschlossen wurde, in /etc/udev/rules.d/. Die Datei 10-local.rules ist dazu da eigene udev-Regeln zu definieren.

Für meine Backup Platte sieht der Eintrag jetzt folgendermaßen aus (in einer Zeile):

BUS=="usb", KERNEL=="sd?1", SYSFS{serial}=="DEF10000CF6494A", NAME="%k", SYMLINK+="backup"

Bus ist usb, weil das Gerät über usb angeschlossen wird, die Geräte Adresse lautet sd?1, weil klar ist, dass das Gerät vom Kernel immer als sda1, sdb1, sdc1, … behandelt wird, spricht: nur die 3 Stelle ist nicht eindeutig, weswegen ich hier den Platzhalter ‘?’ verwenden. SYSFS{serial} ist die eindeutige Serial-ID der Hardware, die udevinfo geliefert hat, in NAME bedeutet %k, dass udev den Dateinamen verwenden soll, den der Kernel liefert (also sda1 oder sdb1, …) während gleichzeitig SYMLINK+=“backup“ dafür sorgt, dass immer auch ein link namens backup erzeugt wird, der auf den Kernelnamen verweist.

Beim nächsten Anschließen der Festplatte bestätigt sich, ob die Regel korrekt angelegt wurde.

$ ls -l /dev/backup
lrwxrwxrwx 1 root root 4 9. Mär 14:37 /dev/backup -> sdd1

xkcd

•März 12, 2008 • Kommentar schreiben

aufgewacht, xkcd.com geklickt und der morgen ist gleich weniger trist.

xkcd-morning

http://xkcd.com/395/

shortcuts in fvwm-crystal

•März 10, 2008 • Kommentar schreiben

fvwm-crystal ist eine desktop environment, basierend auf FVWM. Fvwm-crystal ist schnell installiert, sieht gut aus und ist (wenn man sich in die Tastenkombinationen eingearbeitet hat) sehr komfortabel zu bedienen.

Eigene Anpassungen können in ~/fvwm-crystal/userconfig definiert werden. z.B. xkill auf die Tastenkombination STRG-q:


DestroyFunc XKILL
AddToFunc XKILL
+ I Window-SetPlacementPolicy
+ I Exec exec xkill

Key q A [$Mod1] XKILL
fvwm-crystal

 

 

 

 

Bildquelle

mehr

verschlüsselung leicht gemacht

•März 9, 2008 • 1 Kommentar

Verschlüsselung mit cryptsetup unter Linux ist wirklich kinderleicht. Bevorzugt verwende ich cryptsetup mit der Luks Erweiterung, die es ermöglicht das Passphrase zu ändern und mehrere Passphrases parallel zu vergeben. Außerdem werden die Informationen über die verwendeten Algorithmen im Header der verschlüsselten Partition untergebracht und können damit schwieriger verloren gehen.

Die Einrichtung erfolgt in wenigen Schritten. Zuerst muss die Partition (in diesem Fall /dev/sda1, die als neue Backup Platte fungieren soll) vorbereitet werden.

cryptsetup luksFormat /dev/sda1

initialisiert die Verschlüsselung und fordert mich zur zweimaligen Eingabe eines Passphrases auf.

cryptsetup luksOpen /dev/sda1 backup

bindet die neue verschlüsselte Partition als ‘logical device’ ein. Die unverschlüsselte Version von /dev/sda1 ist anschließend, nach Eingabe des Passphrases unter /dev/mapper/backup zu finden.

Die Einrichtung erfolgt in wenigen Schritten. Zuerst muss die Partition (in diesem Fall /dev/sda1, die als neue Backup Platte fungieren soll) vorbereitet werden.

cryptsetup luksFormat /dev/sda1

initialisiert die Verschlüsselung und fordert mich zur zweimaligen Eingabe eines Passphrases auf.

cryptsetup luksOpen /dev/sda1 backup

bindet die neue verschlüsselte Partition als ‘logical device’ ein. Die unverschlüsselte Version von /dev/sda1 ist anschließend, nach Eingabe des Passphrases unter /dev/mapper/backup zu finden.

mkfs.ext3 /dev/mapper/backup

legt zuletzt ein Dateisystem auf der Partition an.

cryptsetup luksClose backup

Das wars.

Im täglichen Betrieb wird das Backup mit

cryptsetup luksOpen /dev/sda1 backup
mount -t ext3 /dev/mapper/backup /mnt/backup

entschlüsselt und nach /mnt/backup gemountet, mit

umount /mnt/backup
cryptsetup luksClose backup

wird die Partition wieder ausgehangen.

accident prone

•März 6, 2008 • Kommentar schreiben

new thread

•Februar 23, 2008 • Kommentar schreiben

nervig, wenn auf mailinglisten Leute nicht in der Lage sind für ein neues Thema einen neuen thread zu starten, sonden nur die „Antworten“ Funktion ihres email clients verwenden und das subject ändert.

Die In-Reply-To Zeile verweist in dem Fall immer noch auf die vorherige Mail und die meisten clients ordnen die mail auch entsprechend in den vorherigen Thread ein.

mutt hat natürlich auch für solche Probleme ein einfach Lösung parat. Einfach die ‘#’ -Taste erwenden und der thread wird unterbrochen und als neuer Beitrag dargestellt.
So wie es auch sein sollte.

…this one just sucks less…

Tim Barry

•Februar 12, 2008 • Kommentar schreiben

Vor wenigen Tagen empfohlen bekommen, noch am selben Tag die Platte gekauft und begeistert gewesen.

dschungel

•Februar 10, 2008 • Kommentar schreiben

Seit der „Renovierung“ der Jungle World kam ich bis vor kurzem meistens nur dazu den Hauptteil der wöchentlichen Ausgabe zu lesen. Wenn ich damit durch war, war meistens schon wieder Donnerstag.

Der Dschungel wurde von mir sträflich vernachlässigt. Doch damit ist es jetzt vorbei! Der Dschungel kommt jetzt direkt jeden Donnerstag aufs Klo.

Und deshalb muss ich direkt mal einen, schon etwas älteren Beitrag von Matthias Künzel im Dschungel vom 3. Januar empfehlen: »Affen und Schweine – Der islamische Antisemitismus und die deutsche Politik«

Lesenswert!

quoted-printable

•Februar 10, 2008 • Kommentar schreiben

Email ist eine alte Sache. Deshalb kann nicht garantiert werden, dass jeder Mailserver, den eine Email auf ihrem Weg passiert, 8-Bit Zeichen verarbeiten kann.

Möchte man trotzdem Sonderzeichen wie deutsche Umlaute u.ä. verwenden, dann müssen diese vom Mailclient vor dem Versand kodiert werden.

Ein solches Verfahren ist Quoted-printable (ein anderes Base64). Alle Zeichen, die nicht im ASCII Zeichensatz enthalten sind, werden durch ein ‘=’ und den Hexadezimalwert des Zeichens ersetzt. (Ein ‘=’ im Originaltext wird entsprechend kodiert).

Z.B. für ISO 8859-1 wird das ‘ä’ zu =E4

Ein kleiner oneliner ermöglicht es, quoted-printable kodierte Emails wieder in 8bit Texte umzuwandeln.

 perl -mMIME::QuotedPrint  -e 'while(<>){print MIME::QuotedPrint::decode($_)}' mail